Erfahrungsberichte


Herausforderung 2025


Unsere vielfältigen Herausforderungen im Jahr 2025

 

Auch im Jahr 2025 haben 21 Schülerinnen und Schüler der OBS im Rahmen des Projekts „Herausforderung“ beeindruckende und ganz unterschiedliche Projekte umgesetzt. Die 7 Gruppen haben sich aufgeteilt in:

 

Berlin City Girls: Drei DaZ-Schülerinnen verbrachten ihre Herausforderung eigenständig in Berlin. Dort erkundeten sie die Stadt und ihre Kultur, organisierten ihren Alltag selbst, gingen einkaufen, kochten eigenständig und konnten dabei ihre Deutschkenntnisse im Alltag deutlich erweitern.


Trio-Tour: Eine weitere Gruppe war im Raum Garbsen und Umgebung unterwegs und widmete sich dem „Bauernhof-Hopping“. Mit dem Fahrrad erkundeten sie verschiedene Höfe, halfen vor Ort mit und sammelten praktische Erfahrungen in der Landwirtschaft.

 

Die Bremer Stadtmusikanten: Besonders herausfordernd war auch die Fahrradtour einer Dreiergruppe mit dem Ziel Bremen. Trotz eines vorzeitigen Ausstiegs eines Teammitglieds ließen sich die beiden anderen nicht entmutigen und erreichten ihr Ziel. Sie fuhren von Garbsen aus bis nach Bremen mit dem Fahrrad und trotzten dabei Wind und Wetter.

 

Stop-Motion: Kreativ wurde es bei einer Gruppe, die einen Stop-Motion-Film produzierte. Vom Drehbuch über die einzelnen Szenen bis hin zum Schnitt übernahmen die Schülerinnen und Schüler alle Schritte selbstständig und setzten ihre Ideen eigenverantwortlich um.


4 Gewinnt: Eine weitere Gruppe engagierte sich sozial: Sie unterstützte die Tafel in Garbsen und arbeitete zusätzlich in der Essbar der OBS mit. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen im sozialen Bereich und im Umgang mit Lebensmitteln.


Im Folgenden geben zwei Gruppen in ihren Erfahrungsberichten persönliche Einblicke in ihre Projekte und Erlebnisse.

 

Herausforderung häkeln lernen

Meine Herausforderung war es, zu Hause alleine häkeln zu lernen mit Tutorials. Tatsächlich hatte ich keine Gruppe. Das war mit den Lehrern abgesprochen, dass ich das alleine machen darf. Und dann war ich einkaufen gegangen. Ich habe die Sachen gekauft, die ich zum Häkeln brauche, dann habe ich mir Tutorials rausgesucht und geguckt, was ich machen will. Ich habe zuerst mit meiner Tasche angefangen, die wurde dann nicht so, wie ich geplant habe, weil das sieht so aus wie so eine Tasche für Sechsjährige oder so. Also habe ich eine zweite Tasche gemacht und ich habe auch sehr oft was falsch gemacht, deshalb habe ich das aufmachen müssen

und von neu. Am schwierigsten fand ich den Pilz, den ich gemacht habe. Das ist ein Pilz, da kann man halt so ein Labello reinmachen und an seine Tasche hängen. Dann habe ich jeweils zwei Schlüsselanhänger gemacht, zwei Stimmbänder und drei Armbänder.Warum ich mich für das Projekt entschieden habe, weil es eine Herausforderung ist und ich häkeln lernen wollte. Ob ich es weiterempfehle: Ich empfehle es weiter für Menschen, die was Neues machen wollen oder kreativ sind. Und hier sind noch die Bilder von dem, was ich gemacht habe.

 

Erfahrungsbericht zur Herausforderung „Spiele in XXL“

 

Im August nahmen wir als Gruppe an der Herausforderung teil und entschieden uns dafür, das Projekt „Spiele in XXL“ umzusetzen. Ziel war es, bekannte Gesellschaftsspiele in übergroßer Form selbst zu bauen und spielbar zu machen. Dafür nutzten wir vor allem Materialien wie Pappe, Karton und Holz und arbeiteten viel handwerklich.

Jeden Morgen planten wir gemeinsam, was an diesem Tag anstand, und entschieden im Team, welche Aufgaben erledigt werden mussten. Dabei lernten wir, Verantwortung zu übernehmen, Aufgaben zu verteilen und als Gruppe zusammenzuarbeiten. Besonders die Teamarbeit und die Kommunikation untereinander spielten eine große Rolle, da viele Entscheidungen gemeinsam getroffen werden mussten wie zum Beispiel, etwas gebaut wird oder wer welche Aufgabe übernimmt.

Während der zehn Tage lief nicht immer alles reibungslos. Es kam auch zu Stress, Streit und Problemen, etwa wenn etwas nicht so funktionierte wie geplant oder Materialien fehlten. Manchmal waren wir uns uneinig, wie weiter vorgegangen werden sollte, oder es fiel schwer, sich zu einigen. Trotzdem haben wir gelernt, Lösungen zu finden, Kompromisse einzugehen und weiterzumachen, auch wenn es anstrengend wurde.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Umgang mit Geld. Wir hatten ein festes Budget von 50 Euro pro Person für die gesamte Zeit und mussten gemeinsam entscheiden, wofür wir es ausgeben. Dadurch lernten wir, unser Geld einzuteilen, Prioritäten zu setzen und gemeinsam verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Kochen.

Trotz aller Herausforderungen hatten wir viel Spaß an unserem Projekt. Besonders am Ende waren wir stolz auf das, was wir gemeinsam geschafft hatten. Die Spiele funktionierten, das Projekt war erfolgreich abgeschlossen und wir konnten sehen, wie viel wir gelernt haben und zwar nicht nur handwerklich, sondern auch persönlich.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Herausforderung eine sehr prägende Erfahrung war. Wir haben neue Fähigkeiten kennengelernt, unsere Teamfähigkeit verbessert und gelernt, mit Schwierigkeiten umzugehen. Auch wenn es an manchen Stellen anstrengend war, überwiegen die positiven Erfahrungen deutlich. Die gemeinsame Zeit, das selbstständige Arbeiten und das Gefühl, etwas Eigenes geschafft zu haben, machten die Herausforderung zu einer besonderen und lehrreichen Erfahrung.

Herausforderung 2023


Kanu Fahren auf der Leine


"Die Herausforderung war sehr aufregend, denn wir sind eine Woche auf dem Kanu gewesen. Der Einstieg war am Anfang sehr schwer aber mit der Zeit ging es. Und ja, wir hatten zu viel Gepäck dabei. Wir sind ingesamt 56 km gepaddelt und hatten eine lustige und gute Zeit. Wir hatten sogar ein paar Unglücke: am ersten Tag war ein umgekippter Baum, der die ganze Leine bedeckt hat. Konstantin ist durchgekommen und Elias und ich (Dayman) sind stecken geblieben. Elias und Dayman sind auch auf einer Sandbank stecken geblieben.

 

Wir haben uns ein Jahr darum gekümmert, um die Route und die Stops zu planen wir haben in Kirchen oder Gemeindehäusern geschlafen und einmal auf einer Wiese eines Bauern. Es hat an dem Tag geregnet und unsere Zelte waren klitschnass, aber es war auch der letzte Tag. Wir haben die Herausforderung auch nicht ganz geschafft.  Wir mussten in einen Hafen einfahren, weil Reparaturen an einer Brücke im Gange waren und ein Kran im Wasser war, aber im Großen und Ganzen war es sehr toll."

 

- Dayman, Elias und Konstantin aus der 9.2


Brettspiel selber entwickeln 

 

"Die Herausforderung lief im Großen und Ganzen ganz gut. Am ersten Tag trafen wir uns alle an der Schule und sind dann zusammen zu mir nach Hause gefahren, da dort die Werkstatt war, in der wir die Woche über gearbeitet haben. Anschließend fuhren wir in den Baumarkt und in den Supermarkt und dann ging es an die Arbeit: erstmal alles zusägen und schleifen. Dann waren die ersten beiden Tage auch schon rum. Am 3. und 4. Tag wurden die Spielbretter lackiert und die Spielkarten erstellt. Am fünften Tag wurden die Karten einlaminiert,  das Regelwerk geschrieben und alles auf die 4 Spielbretter aufgeteilt. 

Die Herausforderung hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben neue Fähigkeiten erlernt."

- Collin, Connor, David und Pepe aus der 9.5 und 9.2